Eintauchen in die Welt der Gerüche
AROMATHERAPIE

Eintauchen in die Welt der Gerüche

Unabhängig von der geographischen Lage gehen Aufzeichnungen über das Nutzen von aromatischen Pflanzen Tausende von Jahren zurück, unter anderem auch in den Veden, den 5000 Jahre alten indischen Schriften.

Duftstoffe wirken gleichermaßen auf Körper, Geist und Seele.

Düfte, resorbiert über den Geruchsinn, wirken direkt auf das limbische System, dem entwicklungsgeschichtlich ältesten Teil des Gehirns, dem Sitz der Steuermechanismen für

- Sympathie/Antisympathie
- Emotionen
- Gedächtnis
- Sexualität
- Kreativität

In der Aromapflege verwendet man natürliche Duftstoffe, ätherische Öle. Sie sind die aromatischen Bestandteile von Pflanzen und enthalten die aktivsten physiologischen Eigenschaften, die Lebenskraft der Pflanzen. Ätherische Öle werden meist durch Wasserdampfdestillation (Blüten, Blätter) oder durch Pressen und anderen Herstellungsformen (Wurzeln, Fruchtschalen, Samen, Rinden, Hölzer, Harze) gewonnen.

Sie dienen den Selbstheilungs- und Ordnungskräften des Organismus, indem sie als Botenstoffe Informationsdefizite des Körpers ausgleichen.

Ätherische Öle, aufgenommen über die Haut , zirkulieren durch Lymphe, Blut, Muskeln, Fett, Gelenke und Organe, werden dort metabolisiert und über Schweiß, Atem, Urin, Stuhl wieder ausgeschieden.

Inhaliert über die Lunge entfalten sie ihre Wirkung im gesamten Körper und werden anschließend ebenfalls ausgeschieden.

Wirkungsspektrum:
  • antibakteriell
  • sedierend
  • antimykotisch
  • diaphoretisch
  • antiviral
  • analgetisch etc.
 


Aus ayurvedischer Sicht liegt der Wirkungsbereich der ätherischen Öle hauptsächlich in der Energetik von erhitzend/kühlend und befeuchtend/trocknend. Über diese beiden Eigenschaftspaare kann man das gesamte Wirkungsspektrum aller ätherischer Öle definieren und somit effektiv in der Aromatherapie für die Behandlung des Dosha-Gleichgewichts einsetzen.